Positionen der SPD zu Fragen der Ostthüringer Zeitung

Veröffentlicht am 01.04.2013 in Stadtrat

I. Hauptverantwortung des Zusammenwachsens obliegen der neuen Stadtspitze und Stadtrat. Die SPD hat mit Marion Rosin eine wichtige Chance eröffnet, eine politisch und sozial engagierte Frau an die Spitze der Verwaltung der neuen Stadt zu stellen, die ohne den Ballast der Vergangenheit, mit beruflicher Kompetenz, auf die Menschen der 19 Ortschaften zugehen kann, um zusammen mit dem Stadtrat und den Ortschaftsräten die Stadt für die Zukunft fit zu machen.

Bürgermeisterin und Stadtrat werden viel dafür tun müssen, dass vor allem bei Investitionsentscheidungen kein Ortsteil sich benachteiligt fühlt, sondern alle wissen, dass die Fortentwicklung der Infrastruktur für alle in gleicher Weise gilt. Wenn es uns gelingt bei der Wahl am 14. April einen wirklichen Wechsel an unserer Stadtspitze zu erreichen, dann haben unsere Menschen eine Ansprechpartnerin, die Ihnen begegnet, ihre Anliegen ernst nimmt, sich um die Menschen und ihre Probleme kümmert.

II. Unsere Stadt muss als Industrie- und Gewerbestandort, als Schulstandort und als Tourismusstandort weiterentwickelt werden. Nur so kann der Abwanderung der Jugend begegnet werden. Wir müssen Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Dies wird nur gelingen, wenn wir eine Bürgermeisterin haben, die in engem Kontakt mit den Betrieben steht und mit der Landesregierung, der LEG und der Thüringer Aufbaubank. Hierzu bist es notwendig, dass eine Person gewählt wird, der in Erfurt und darüber hinaus die Türen offen stehen. Die Attraktivität unserer Stadt hängt eng mit dem Sanierungsfortschritt der Altstadt von Königsee zusammen. Im Altstadtkern Bereich „Hotel Engel“ muss investiert werden, z. B. ein Wohnangebot für ältere Menschen, die durch qualifizierte Kräfte eines gemeinnützigen Trägers betreut mitten in der Stadt ihren Lebensabend verbringen können.

Im kulturellen und touristischen Bereich gibt es Versäumnisse, besonders in Königsee, aber auch in Paulinzella sind Entwicklungspotenziale. Es muss gelingen, Menschen aus Nah und Fern in unsere Stadt zu bringen. Hierzu gehören auch die Sanierung der beiden Freibäder, die Sicherung der Kindergärten zu bezahlbaren Bedingungen und die Pflege der hervorragenden Schulstruktur.

III. Die Entscheidung für den Doppelnamen war falsch. Die SPD wird dafür eintreten, dass der neu gewählte Stadtrat einen Beschluss fasst, mit dem Ziel, den Innenminister zu bitten, den Stadtnamen in “Königsee“ um zu ändern. Für die künftige Entwicklung unserer Stadt ist es wichtig, dass der historisch bedeutsame Stadtname Königsee erhalten bleibt. Der Name Königsee existiert zwei Mal in Deutschland. Er steht für eine erfolgreiche und bedeutsame Vergangenheit als Industrie -, Wirtschafts -,Kultur-, und Tourismusstandort. Unser Bemühen richtet sich nicht gegen den Ort Rottenbach, sondern verfolgt nur das Ziel, unserer Stadt unter einem historisch bedeutsamen Namen eine Zukunft zu sichern. Der Doppelname dient dem nicht.

 

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